Weiterführung der A100 vom Britzer Dreieck zur Frankfurter Allee Einladung zur Diskussions- und Informationsveranstaltung
Einladung zur Diskussions- und Informationsveranstaltung
Dieses Thema ist von zentraler Bedeutung für unseren Bezirk Treptow-Köpenick, daher laden wir zu dieser Veranstaltung Partei übergreifend ein. www.cdu-schoeneweide.dFlugblatt_>>Einladung_A100_16__April.pdf
Datum: 16. April 2010
Uhrzeit: Beginn 18.30Uhr – Ende 20.10Uhr
Ort: Alte Schule Adlershof, Dörpfeldstraße 54
Podiumsteilnehmer:
Jochen Brückmann
IHK Berlin, Bereichsleiter Infrastruktur und Stadtentwicklung
Rainer Hölmer, SPD
Baustadtrat in Treptow-Köpenick
Oliver Igel, SPD
Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick
Fritz Niedergesäß, CDU
langjähriges Mitglied im Abgeordnetenhaus und Verkehrsexperte
Uwe Döring, Die Linke
Parlamentarischer Geschäftsführer im Abgeordnetenhaus
Volker Thiel, FDP
Mitglied des Abgeordnetenhauses.
Nähere Informationen zur A100 siehe weiter >>
Unfallgefahren, Lärm und Feinstaub
raus aus Treptows Wohngebieten
Der Altbezirk Treptow gehört zu den durch Verkehr aller Art am stärksten belasteten Gebieten in Berlin.
Bahn, S-Bahn, Bundesstraße 96 a, Flughafen und Durchgangsverkehre in Richtung Süd-Osten belasten die Wohngebiete überdurchschnittlich.
Zur Verringerung des Kraftfahrzeugverkehrs in den dicht an der B 96 a anliegenden Wohngebieten wurde die Autobahn A 113 geplant und gebaut. Dazu gehört aber auch die Weiterführung der A 100 vom Dreieck Neukölln über Treptow bis zur B 1/ 5 Frankfurter Allee, da ansonsten keine wesentliche Entlastung der B 96 a erfolgen kann. Der Rückgang des Verkehrs in Schöneweide nach Inbetriebnahme der A 113 beträgt auch nur 8 %. Eine wesentlich stärkere Entlastung hat die B 179 in Neukölln durch die A 113 erfahren. Diese liegt bei 30 – 50 % je nach Tageszeit.
Mit der Inbetriebnahme des Flughafens BBI 2011 wird mit einer wesentlichen Verkehrszunahme auf der B 96 a durch Treptow gerechnet, da alles was aus den Bezirken Mitte, Pankow und Lichtenberg/ Hohenschönhausen mit dem Auto zum Flughafen will, zwangsläufig über die B 96 a fahren muss, da die A 113 über die Querstraßen schlecht erreichbar ist.
Die Begründung im Planfeststellungsverfahren für die Festsetzung der A113 war die Entlastung der Wohngebiete in Neukölln und Treptow sowie die schnellere Erreichbarkeit der Industriegebiete Treptow-Köpenick sowie Lichtenberg und Pankow. Für Treptow wird diese Entlastung aber nur eintreten, wenn die A 100 weitergebaut wird.
Lt. Drucksache 12/ 5886 August 1995 des Abgeordnetenhauses von Berlin ist der Abschnitt der A 100 vom Dreieck Neukölln bis zur Elsenstraße im vordringlichen Bedarf im Fernstraßenausbaugesetz des Bundesministeriums für Verkehr enthalten. Unter der Bundesregierung von SPD und Bündnis 90/ Grüne wurde der Abschnitt Dreieck Neukölln bis Elsenstraße 1999 in den „Hochprioritären Bedarf“ eingestuft.
Das Planfeststellungsverfahren für den BA 16 läuft bereits, die Auslegung der Pläne hat stattgefunden, der Senat hat am 30. 03. 2010 beschlossen die Planung weiterzuführen und mit dem Bau unverzüglich nach der Planungsgenehmigung zu beginnen.
Dieser Autobahnabschnitt der A 100 ist für den Altbezirk Treptow aktiver Umweltschutz. Die Bürger werden durch die wesentliche Verringerung der Durchgangsverkehre in den Wohngebieten an der B 96 a von Unfallgefahren, Feinstaub und Verkehrslärm entlastet. Da Autobahnen nur gebaut werden dürfen, wenn die Umweltkennziffern eingehalten werden, kommt es für Treptow zu einer beträchtlichen Verbesserung der Lebensqualität.
Die Finanzierung der Bauleistungen für den Autobahnneubau wird zu 100 % durch den Bund übernommen. Berlin ist nur an den Planungsleistungen beteiligt, die aber durch den Verkauf der landeseigenen Grundstücke an den Bund neutralisiert werden. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre bleiben 70- 90 % der Bauleistungen bei Berliner Betrieben. Das sind aktive Arbeitsplatzbeschaffung und Steuereinnahmen für das Land Berlin.
Autobahnmittel des Bundes können nicht auf andere Projekte des Landes umgeleitet werden. Baut Berlin nicht, gehen uns die Mittel verloren und werden dankbar von anderen Bundesländern entgegengenommen.
Wir haben die einmalige Chance, die Infrastruktur im Ostteil der Stadt umweltfreundlich und effektiv zu gestalten.
Wir rufen die Bürger der betroffenen Bereiche auf, sich aktiv für den Weiterbau der A 100 einzusetzen und somit die Lebensqualität im Einzugsbereich der B 96 a ganz entscheidend zu verbessern. |